Bergedorfer Hospizdienst bildet 2 neue Trauerbegleiter aus – dank SHiP

Die SHiP finanziert die Ausbildung zweier Ehrenamtlicher zur Trauerbegleiterin mit 2300 €

Seit 2001 begleiten die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen des Hospizdienstes Bergedorf e.V. schwerkranke und sterbende Menschen sowie ihre Angehörigen. Der Verein mit Sitz in der Riehlstraße in Lohbrügge (www.hospizdienst-bergedorf.de) betreibt kein stationäres Hospiz, sondern arbeitet ambulant. Die etwa 40 ehrenamtlichen Begleiterinnen und Begleiter besuchen die Menschen in ihrem gewohnten Zuhause, im Pflegeheim oder Krankenhaus und kümmern sich um die Sorgen und Nöte der Schwerkranken und auch deren Angehörige, und zwar kostenlos. Der Verein unterhält eine Telefonhotline (24 Stunden) und beschäftigt zwei hauptamtliche Koordinatorinnen.


Es werden monatliche Aus- und Fortbildungen für die Sterbe- und TrauerbegleiterInnen organisiert, sowie eine monatliche Supervision für die Begleiter/innen. Eine bestimmt sehr anspruchsvolle sowie belastende und ehrenwerte Arbeit. Sie passt genau zu dem Stiftungszweck der Stiftung Haus im Park, nämlich das freiwillige Engagement von Menschen im Bezirk Bergedorf zu fördern.

Der Hospizdienst finanziert sich im Wesentlichen aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden.

Die Ausbildung zur Trauerbegleiterin hat begonnen

Im letzten Jahr sind wir auf den Verein zugegangen, um die Möglichkeit einer finanziellen Unterstützung zu besprechen und haben uns geeinigt, die Ausbildung von zwei Trauerbegleiterinnen in Höhe von 2300 € zu fördern. Die Ausbildung dauert ein Jahr und hat im Mai 2018 begonnen.
Die Weiterbildung umfasst 120 Unterrichtsstunden und vermittelt neben aktuellem Fachwissen und Methoden zur Begleitung in Einzelsettings auch Grundlegendes für die eigene Haltung der Begleitenden.

Die Ausbildung wird vom Hamburg Leuchtfeuer Lotsenhaus
(siehe: www.hamburg-leuchtfeuer.de/lotsenhaus/fort-und-weiterbildungen/ ) durchgeführt.
                                                                 
Der Vorstand der Stiftung Haus im Park freut sich, mit dem Fördergeld einen so außerordentlichen und anerkannten Verein unterstützen zu können und wünscht viel Erfolg bei der Ausbildung der zwei Trauerbegleiterinnen.