Die Bergedorfer Tafel trotzt Corona – die SHiP hilft dabei

Die SHiP fördert die Bergedorfer Tafel mit einem Zelt und Lebensmitteln

Die Verteilung von Lebensmitteln ist bei jedem Wetter notwendig, das Zelt bietet ein wenig Schutz. (Foto: Bergedorfer Tafel)

Am 16. März hat die Bergedorfer Tafel vorübergehend schließen müssen. Fast sämtliche freiwillig Engagierten gehören zur „Risikogruppe“ der älteren Menschen und auf keinen Fall sollten sie der Gefahr einer Infektion mit dem Corona-Virus ausgesetzt werden. Das Gleiche gilt auch für die Kunden der Tafel – sie gehören überwiegend auch zur Gruppe der gefährdeten Menschen.

Aber schon vier Wochen später war es der Tafel möglich, mit einer kleinen Mannschaft Sonderausgaben auf dem Lohbrügger Markt und vor der St. Petri- und Pauli-Kirche zu betreiben. Zunächst mit vorgepackten Lebensmitteln der Hamburger Tafel und des ASB (Arbeiter-Samariter-Bund). Seit bei der Hamburger Tafel die Lager leer waren, hat sich die Bergedorfer Tafel entschlossen, Lebensmittel für die Verteilung zuzukaufen.

Es war für uns, die SHiP - Stiftung Haus im Park,  selbstverständlich, der Bergedorfer Tafel in dieser Situation beizustehen. So haben wir aus unserem Fördertopf den Kauf eines Zelts bezahlt, damit die öffentliche Verteilung von Lebensmitteln auch bei Regen (oder zu starker Sonne) möglich ist. Und wir haben die Kosten für eine Woche Lebensmittelzukauf übernommen.

Mittlerweile hat die Tafel schrittweise ihren Betrieb wieder aufgenommen und hat vier ihrer Ausgabestellen in Bergedorf und eine weitere in Reinbek neu eröffnet.

Wer ist die Tafel Bergedorf:

Die Tafel Bergedorf hat im vergangenen Jahr ihr 20-Jähriges Jubiläum gefeiert. In 2019 hat der Verein 
700 Tonnen Lebensmittel von seinen Lieferanten erhalten und verteilt. Über 1500 Menschen wurden Woche für Woche mit Nahrungsmitteln versorgt. Die Tafel ist auf Spenden angewiesen.
Wer mehr über die Tafel lesen möchte oder mitmachen möchte, findet alle Infos 
hier: www.tafel-bergedorf.de