Ehrenamtliches LeseLernhelfer-Projekt setzt (Lese-)Zeichen

Dankeschön für Flaschenpfand-Spenden bei Edeka im CCB 

LeseLernhelfer bei Edeka Halmschlag

Projektleiterinnen Jutta Johannsen und Beate Braubach Bild: Stiftung Haus im Park

Am Freitag, den 28. Februar 2020, bedankten sich die ehrenamtlich Aktiven des Projektes LeseLernhelfer bei den Kunden von Edeka-Halmschlag im City-Center Bergedorf (CCB) für die große Spendenbereitschaft. Die dortige Pfandbon-Box in der Nähe des Leergut-Automaten enthielt auch im zweiten Jahr nach Anbringung einen Betrag von über 1.500 Euro.

Als kleines Dankeschön hatten die LeseLernhelfer*innen neben Informationsmaterial zum Projekt auch Lesezeichen für Kinder und Erwachsene dabei, die von den Spendenmitteln erstellt werden konnten. Mit dem gespendeten Flaschenpfand konnten außerdem Bücher erworben und Fortbildungen für die LeseLernhelfer mitfinanziert werden.

Wer sind die LeseLernhelfer?
Das Projekt Leselernhelfer der SHiP hat im Jahr 2018 sein 5-jähriges Bestehen gefeiert. Es geht zurück auf die Initiative von Jutta Johannsen, ehemalige Inhaberin der Sachsentor-Buchhandlung. Mittlerweile unterstützen mehr als 50 Ehrenamtliche an 13 Grundschulen im Bezirk Bergedorf mit Zeit, Kompetenz und Einfühlungsvermögen wöchentlich ein bis zwei Stunden das Lesen und Verstehen von Texten. Pisa-Studien haben gezeigt, dass viele Kinder nicht ausreichend gut lesen können. Im Unterricht werden Fragen aber oft schriftlich gestellt. Das führt dazu, dass Leseschwächere dem Unterricht nicht mehr richtig folgen können und den Anschluss verlieren. Eine gut ausgebildete Lesefähigkeit ist nachweislich eine Schlüsselqualifikation für den Bildungserfolg.