Gold für die Eritreische Linsensuppe – Gratulation!

Das 9. Suppenfest in Lohbrügge, ein Fest für das ganze Quartier.
Die „Zutat“ der SHiP: eine Förderung in Höhe von 1.000€.  

Die Siegertrophäe - hier silberfarben für den zweiten Platz!

Viel los vor dem Festzelt bei schönem Wetter

Auch das Begleitprogramm wurde gut angenommen!

Guten Appetit!

Seit 2010 veranstalten der Stadtteilverein Lohbrügge, AWO-Jungentreff, Dolle Deerns, Pro Quartier und andere, nun schon zum  9. Mal, das Suppenfest , diesmal am neuen Standort Lohbrügger Markt. Ein Kochwettbewerb (und nicht nur das) mit großem Zuspruch aus dem ganzen Quartier. Die Gäste lernen Rezepte aus vielen Ländern kennen, kommen ins Gespräch und tauschen sich aus. Das Fest fördert den Zusammenhalt im Quartier über Generationen, Hautfarben und Geschmäcker hinweg. Der Gewinn für die besten Suppen, bestimmt durch die Jurys: jeweils eine Suppenkelle in den Farben gold, silber und bronze, gebastelt vom Jungentreff.
Eine tolle Idee, finden wir.

Hier der Bericht vom letzten Suppenfest:

Am 26. April organisierte der Stadtteilverein Lohbrügge bei gutem Wetter das 9. Lohbrügger Suppenfest von 16 bis 18 Uhr auf dem Lohbrügger Marktplatz mit mehr als 300 Besucher/innen!
Jahrelang hat das Suppenfest auf einer Grünfläche an der Bille stattgefunden. Das war oft schön, bisweilen aber sehr feucht und matschig, wenn es ausgiebig regnete. Doch zentral war der Ort nie. Das waren Gründe für das Organisationsteam aus Stadtteilverein, ProQuartier, AWO-Jungentreff, Dolle Deerns, AWO-Aktivtreff und Mobilo, einen Ortswechsel vorzunehmen. Die neugestaltete Fläche an der Lohbrügger Landstraße eignet sich sehr gut für Veranstaltungen, wird aber leider zu selten genutzt.
Der Aufbau ab 13 Uhr verlief völlig reibungslos. Das große Zirkuszelt, in dem die Suppenköche ihre Kreationen kredenzten, war schnell aufgebaut und mit Wasserkanistern gegen etwaige stürmische Winde gesichert. Die Jungs vom AWO-Jungentreff packten kräftig mit an, ebenso wie alle anderen Beteiligten, so dass alles für ein tolles Fest bereit war.
Punkt 16 Uhr strömten dann die Menschen auf den Platz und stürmten das Zirkuszelt. Dort boten 22 Suppenköche beiderlei Geschlechts, Einzelpersonen wie Institutionen, mindestens 5 Liter von sehr unterschiedlichen Suppen zum Verkosten an. Darunter waren Klassiker wie Tomaten-, Linsen- oder Kartoffelsuppen, aber auch Exoten wie eine „Afghanische Gemüsesuppe“. Für zwei Euro konnten sich die Besucher/innen Schüssel und Besteck (Mehrweg!) ausleihen, um so viel Suppe wie möglich zu probieren. Die beliebtesten Suppen waren zum Teil nach nur einer guten halben Stunde verputzt, andere hielten bis zum Schluss. Dazu gab es Brot und Kuchen sowie Getränke. Auch der Kuchen war, wie einige Suppen, überraschend schnell vergriffen.
Im Rahmenprogramm gab es Kinderschminken und kleinere Aktionen für Kinder. Dazu gehörte auch unsere fantastische Lohbrügger Puppenspielerin Maya Raue, die nicht nur die Kleinen mit ihren Auftritten begeisterte. Zudem wurde mit Sven Böttcher ein professioneller Moderator engagiert, der gewohnt souverän durch die Veranstaltung führte, Musik abspielte und sogar selbst sang, am Piano begleitet von einem Kollegen.
Die Gäste des Suppenfestes konnten mit drei Klebepunkten die Suppen bewerten und so die Sieger ermitteln. So gewann am Ende die „Eritreische Linsensuppe“ vom AWO-Jungentreff mit 75 Punkten die goldene Suppenkelle. Die silberne ging mit 68 Punkten an die „Pikante Gyrossuppe“ vom Bürgerverein Lohbrügge, die bronzene mit 46 Punkten an die „brügge spezial“-Suppe vom Haus brügge.
Das rundum gelungene Fest wurde finanziert von der Stiftung Haus im Park, der SAGA-Unternehmensgruppe und dem Stadtteilbeirat Lohbrügge. Vielen Dank für diese Unterstützung, auch an alle Helferinnen und Helfer! Einer Neuauflage im nächsten Jahr steht im Prinzip nichts im Wege.

Text: Michael Schütze
Fotos: Michael Schütze und Rainer Tiedemann