Rekord bei den Flaschenpfand-Spenden für die SHiP

Kundinnen und Kunden von EDEKA spenden 2005 Euro für das Projekt „LeseLernhelfer"

Pfandbonsbox Plakat

Im vergangenen (Corona-) Jahr haben die Kundinnen und Kunden der EDEKA-Filiale im CCB die Rekordsumme von 2005,00 Euro in Form von Pfandflaschen-Bons für das freiwillige Engagement der LeseLernhelfer:innen gespendet. Das entspricht, auf eine Glasflasche mit einem Pfand von acht Cent gerechnet, einer Anzahl von 25.062 Flaschen im Jahr. Oder 1253 Trägerkästen mit je 20 Flaschen. Wenn man die Kisten stapeln würde, hätte der Stapel eine Höhe von 376 Metern! Aber genug gerechnet.

Wir verneigen uns in Dankbarkeit vor den Flaschenpfand-Spender:innen und sind überwältigt von dieser Großzügigkeit in außergewöhnlicher Zeit! Seit drei Jahren hängt neben dem Flaschenpfandautomaten bei EDEKA Halmschlag im CCB unser transparenter Kasten, in dem die Bons gesammelt werden. Etwa alle  zwei Wochen wird er von einer Ehrenamtlichen geleert, dann werden die Bons zusammengelegt, sortiert und von den Kassierer:innen mit viel Geduld einzeln eingelesen. Für diesen Einsatz sagen wir tausend Dank!

Mit dem gesammelten Geld wird die ehrenamtliche Tätigkeit der Leselernhelfer:innen an Bergedorfer Grundschulen unterstützt. Das Projekt war 2020 stark betroffen von den Bedingungen durch die Pandemie. Mit der ersten Corona-Welle im Frühjahr waren alle Engagierten gehalten, nicht mehr in die Schulen zu gehen – zum Schutz der Kinder und sich selbst.

Dennoch war es möglich, die üblichen kontinuierlichen Fortbildungsmaßnahmen anzubieten und damit den hohen Qualitätsstandard des Projekts weiterhin zu gewährleisten. Im Februar 2020 fand unter „normalen“ Bedingungen eine Grundfortbildung „Erstes Lesen“ im Haus im Park statt, anschaulich durchgeführt von zwei Lehrkräften einer lokalen Grundschule. Im September gab eine Fachreferentin unter Einhaltung der geltenden Hygienebestimmungen ihr Wissen zum Thema „Lernbiologie: Wie funktioniert unser Gedächtnis?“ in Theorie und Praxis weiter. Hier ging es vor allem darum, wie die LeseLernhelferInnen darauf hinwirken können, dass Lesevermögen und Textverständnis im Langzeitgedächtnis der Kinder gespeichert wird.

Darüber hinaus ist es gelungen, einen Teil der Engagierten für den Einstieg in die digitale Welt zu begeistern. Hier wurden Ende 2020 die Vorbereitungen für entsprechende Schulungen zur Nutzung des Videokonferenztools „Zoom“ in Kooperation mit dem Projekt „DigitalKompass“ der Körber-Stiftung getroffen.