SHiP hilft Rettern der DLRG Bergedorf

Für die Wasserrettungsstation am Hohendeicher See wurde neue Schutzausrüstung für die freiwilligen Helfer*innen benötigt, damit sie unabhängig von der Witterung über die ganze Saison die Rettung trainieren können. Die SHiP hat diese wichtige Arbeit sehr gern unterstützt und freut sich über den nachfolgenden Bericht der DLRG Bergedorf:

Das DLRG-Rettungsteam mit neuer Bekleidung!

SHiP hilft Rettern der DLRG Bergedorf

Mit dem bundesweiten Lockdown aufgrund der Corona Situation Anfang 2020 mussten auch die ehrenamtlichen Retter der DLRG Bergedorf ihr Engagement reduzieren. Die Schwimmausbildung konnte nicht mehr stattfinden, Sonderveranstaltungen wie zum Beispiel Rudermeisterschaften auf der Dove Elbe mussten aufgrund deren Absagen nicht mehr abgesichert werden, und dennoch musste die Einsatzbereitschaft sichergestellt bleiben um bei Notlagen im und auf dem Wasser weiterhin reagieren zu können. Insbesondere der Wasserrettungsdienst am Hohendeicher See ist während der Corona Zeit sogar wichtiger denn je.

In 2020 stehen also auch bei der DLRG Bergedorf unerwartet geringe Einnahmen gegenüber den sonst üblichen Ausgaben. Um trotzdem erforderliche Einsatzmaterialien wie geplant anschaffen zu können unterstützte die SHiP mit 630,00 Euro.
Mit dieser Spende konnten dringend benötigte kurze Neoprenanzüge (sogenannte Shortys) und wasserabweisende und winddichte Oberbekleidung (Dinghy-/Spray-Tops) angeschafft werden. Mit dieser Bekleidung ist es den ehrenamtlichen Wasserrettern auch in den frühen und späten Sommermonaten möglich ohne auszukühlen im und auf dem Wasser aktiv zu sein.

Axel Isler, Wachleiter der Wasserrettungswache am Hohendeicher See, zu der Spende: 

„Unsere Wachstation wird an fast jedem Wochenende vom 1. Mai bis 30. September mit Helfern besetzt. Insbesondere im Mai ist das Wasser noch kalt und windig. Da wir bei jedem Wetter draußen sind, wird es ab und zu dann doch mal etwas frisch. Mit dieser großzügigen Spende haben wir nun viel bessere Möglichkeiten auch schon zu Beginn der Saison viele Übungen im Wasser machen, ohne dass man sofort anfängt zu frieren.“

Glücklicherweise wurde die Bekleidung in den letzten Wochen nicht besonders häufig getragen. Das Wetter war so gut, dass die Retter den See, jeden Windhauch und Regen als willkommene Abkühlung während des Wachdienstes gesehen haben. Mit zeitweise 14 Helfern wurde der Hohendeicher See während der Hamburger Sommerferien etwas sicherer gemacht, während zum Teil gleichzeitig Helfer der Schnell-Einsatzgruppe der DLRG Bergedorf von der Feuerwehr Hamburg zu Ertrinkungsnotfällen in ganz Hamburg alarmiert wurden.
Sicher ist jedoch: In den nächsten Wochen wird sich die neue Bekleidung mehr als nur einmal bewähren.